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Konfliktstile

Kurz erklärt – klar, praxisnah, auf den Punkt.

Kurz erklärt

Konfliktstile beschreiben typische Verhaltensmuster, wie Menschen auf Konflikte reagieren – vermeidend, konfrontativ, kompromissorientiert, kooperativ oder nachgiebig.

Warum dieser Begriff wichtig ist

Unterschiedliche Konfliktstile führen schnell zu Missverständnissen. Wer den eigenen Stil kennt und den anderer erkennt, kann Konflikte souveräner steuern.

Konfliktstile sind erlernbar und veränderbar – ein zentraler Hebel für Zusammenarbeit.

Typische Missverständnisse und Fehler

Missverständnis 1:
Ein Konfliktstil ist „richtig“, die anderen sind „falsch“.

Missverständnis 2:
Menschen bleiben immer in einem Stil.

Missverständnis 3:
Konfliktstile haben keinen Einfluss auf Ergebnisse.

Praxisbeispiel

Eine Person geht Konflikten aus dem Weg, die andere sucht direkte Konfrontation. Beide fühlen sich unverstanden – und der Konflikt eskaliert.

Erst durch das Verständnis der unterschiedlichen Stile entsteht ein konstruktiver Umgang.

Was bedeutet das für die Praxis?

Für Führungskräfte
Konfliktstile erkennen und situativ passende Interventionen wählen.

Für Teams
Eigene Muster reflektieren und Verständnis füreinander entwickeln.

Für Betriebsräte / HR
Konfliktstile als Grundlage für Moderation und Mediation nutzen.

Weiterführende Themen

Konfliktarten
Wie unterschiedliche Konflikte entstehen.

Zum Begriff

Allparteilichkeit
Wie neutrale Haltung Konflikte entschärft.

Zum Begriff

Konfliktmoderation
Wie Klarheit in schwierigen Situationen entsteht.

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