Führungspräsenz

Führungspräsenz

Kurz erklärt – klar, praxisnah, auf den Punkt.

Kurz erklärt

Führungspräsenz beschreibt die Wirkung, die eine Führungskraft durch Haltung, Klarheit, Kommunikation und Verhalten erzeugt. Sie zeigt sich darin, wie sichtbar, ansprechbar und verlässlich Führung erlebt wird – besonders in anspruchsvollen Situationen.

Warum dieser Begriff wichtig ist

Präsenz ist kein „Mehr an Sichtbarkeit“, sondern ein bewusstes, klares Auftreten, das Orientierung und Sicherheit schafft. In Zeiten von Veränderung, Unsicherheit oder Konflikten ist Führungspräsenz einer der stärksten Stabilitätsfaktoren für Teams und Organisationen.

Typische Missverständnisse und Fehler

  • Präsenz wird mit Dominanz oder Lautstärke verwechselt.
  • Führungskräfte glauben, Präsenz entstehe automatisch durch Position.
  • Unsicherheit wird durch Aktionismus überdeckt – mit gegenteiliger Wirkung.
  • Präsenz wird nur in „wichtigen Momenten“ gezeigt, nicht im Alltag.

Praxisbeispiel

Ein Team befindet sich in einer Phase hoher Belastung. Die Führungskraft kommuniziert unregelmäßig und wirkt gestresst. Das Team interpretiert dies als Orientierungslosigkeit. Erst durch bewusste Führungspräsenz – klare Kommunikation, regelmäßige Updates, ruhige Haltung – entsteht wieder Stabilität und Vertrauen.

Was bedeutet das für die Praxis?

Für Führungskräfte

Präsenz bewusst gestalten: klar kommunizieren, ansprechbar sein, Haltung zeigen und in schwierigen Situationen Ruhe ausstrahlen. Präsenz ist Wirkung, nicht Aktionismus.

Für Teams

Rückmeldungen geben, wie Führung wahrgenommen wird, und Erwartungen an
Präsenz klar formulieren. Präsenz entsteht im Zusammenspiel.

Für Betriebsräte / HR

Führungspräsenz als Kompetenzfeld in Entwicklung, Coaching und Auswahlprozessen berücksichtigen – besonders für Schlüsselrollen.

Weiterführende Themen

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