Führungshaltung
Kurz erklärt – klar, praxisnah, auf den Punkt.
Kurz erklärt
Führungshaltung beschreibt die innere Grundhaltung, mit der eine Führungskraft auf Menschen, Situationen und Verantwortung blickt. Sie prägt Entscheidungen, Kommunikation, Wirkung und die Art, wie Führung gelebt wird – bewusst oder unbewusst.
Warum dieser Begriff wichtig ist
Haltung wirkt immer. Sie bestimmt, ob Führung klar, verlässlich und entwicklungsorientiert erlebt wird – oder kontrollierend, unklar und reaktiv. Eine professionelle Führungshaltung schafft Orientierung, Vertrauen und Stabilität, besonders in komplexen oder herausfordernden Situationen.
Typische Missverständnisse und Fehler
- Haltung wird mit Persönlichkeit verwechselt.
- Führungshaltung wird als „Soft Skill“ unterschätzt.
- Reaktive Muster werden nicht reflektiert – und wirken dennoch.
- Haltung wird nicht kommuniziert, sondern nur „gefühlt“.
Praxisbeispiel
Eine Führungskraft versteht sich als „Problemlöser“. Sie greift schnell ein, übernimmt Aufgaben und entscheidet für das Team. Die Absicht ist gut – die Wirkung nicht: Mitarbeitende fühlen sich entmündigt. Erst durch die Reflexion der eigenen Führungshaltung entsteht ein Wechsel hin zu Klarheit, Vertrauen und gemeinsamer Verantwortung.
Was bedeutet das für die Praxis?
Für Führungskräfte
Die eigene Haltung regelmäßig reflektieren: Wie wirke ich? Was löse ich aus?
Welche Grundannahmen steuern mein Verhalten? Führung beginnt innen – und wird
außen sichtbar.
Für Teams
Erwartungen an Führung klar kommunizieren und Rückmeldungen geben, wie
Führung erlebt wird. Haltung wird im Miteinander sichtbar.
Für Betriebsräte / HR
Führungshaltung als zentrales Element von Führungskräfteentwicklung berücksichtigen – durch Reflexionsräume, Coaching und klare Erwartungsdefinitionen.
Weiterführende Themen
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