Gesprächsführung
Kurz erklärt – klar, praxisnah, auf den Punkt.
Kurz erklärt
Gesprächsführung beschreibt die bewusste, strukturierte und zielorientierte Gestaltung von Gesprächen. Sie umfasst Haltung, Sprache, Fragetechniken, Struktur, aktives Zuhören und die Fähigkeit, Gespräche auch in schwierigen Situationen professionell zu steuern.
Warum dieser Begriff wichtig ist
Gute Gesprächsführung entscheidet darüber, ob Menschen sich verstanden fühlen, ob Erwartungen klar werden und ob Konflikte konstruktiv bearbeitet werden. Schlechte Gesprächsführung führt dagegen zu Missverständnissen, Frust, Eskalation und ineffizienter Zusammenarbeit. Gesprächsführung ist ein zentrales Führungsinstrument – und eine Schlüsselkompetenz in Teams.
Typische Missverständnisse und Fehler
- Zu viel reden, zu wenig zuhören.
- Unklare Ziele: „Wir reden mal drüber“ statt klarer Struktur.
- Vermischung von Themen, Erwartungen und Emotionen.
- Bewertungen statt Beobachtungen – und damit unnötige Eskalation.
Praxisbeispiel
Eine Führungskraft führt ein Feedbackgespräch ohne klare Struktur. Das Gespräch driftet ab, wird emotional und endet ohne Ergebnis. Nach einer Schulung zur Gesprächsführung nutzt sie eine klare Struktur: Ziel klären, Beobachtungen benennen, Wirkung beschreiben, Erwartungen formulieren, Vereinbarungen treffen. Die Gespräche werden deutlich konstruktiver und wirksamer.
Was bedeutet das für die Praxis?
Für Führungskräfte
Gespräche bewusst vorbereiten, klare Ziele setzen und eine professionelle
Gesprächsstruktur nutzen. Haltung, Sprache und Präsenz sind entscheidend.
Für Teams
Verantwortung für die eigene Gesprächsqualität übernehmen, aktiv zuhören,
Rückfragen stellen und Erwartungen klar formulieren.
Für Betriebsräte / HR
Gesprächsführung als Schlüsselkompetenz fördern – durch Trainings, Leitfäden, Moderation und klare Gesprächsformate.
Weiterführende Themen
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